Julika Minde
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Copyright: Julika Minde
Über mich


1983 wurde ich in Gehrden bei Hannover geboren.

Sobald ich einen Stift halten konnte, fing ich an zu malen, und im Kindergarten brachte ich mir selbst bei, perspektivisch zu zeichnen. Leider bin ich so ziemlich die einzige Künstlerin in meiner Familie, meine Familienmitglieder sind eher musikalisch begabt. Besonders mein Großvater hat mich jedoch immer unterstützt, denn er hat sich sehr für Kunst interessiert.

Ich habe die Freie Waldorfschule Hannover-Maschsee besucht, wo ich mit vielen verschiedenen bildenden Kunstformen in Berührung kam (Töpfern, Aquarell, Zeichnen, Schnitzen, Öl- und Ölpastellmalerei, Acryl, Specksteinbearbeitung u.v.m.).

In der 12. Klasse habe ich, wie an Waldorfschulen üblich, eine Jahresarbeit angefertigt. Diese bestand in einer ca. 50x40x30 cm großen Specksteinfigur, die einen weiblichen Akt darstellte.

2003 begann ich, an der Universität Hildesheim Kunst als Hauptfach (neben Englisch und Deutsch) auf Lehramt zu studieren. Hier verfeinerte ich meine Mal- und Zeichenkünste und fing an, meinen persönlichen Kunstbegriff zu entwickeln. Ich besuchte einen Aktzeichenkurs und verschiedene andere praktische Kunstkurse, befasste mich mit Videokunst (meine Filme zum Thema "anwesend - abwesend" sind
hier und hier zu finden) und fertigte meine ersten Metallgüsse an. (Infos dazu: Siehe Galerie)

Während des Studiums war ich auf mehreren Exkursionen, die dazu dienten, in einer schönen Umgebung mit mehr oder weniger verbindlichen Vorgaben Bilder zu produzieren. Die erste Exkursion war im Mai 2005 in den Schlosspark Bückeburg, die zweite Anfang Juni 2006 nach Steinhude ans Steinhuder Meer. Im Juli 2007 fuhren wir zur Prüfungsvorbereitung nach Paris. Die Ergebnisse der Exkursionen sind natürlich auch in der Galerie zu finden.

Für meine künstlerische Abschlussprüfung zeichnete/malte ich die Bilder "Pimp my Vanitas", auf die ich, ebenso wie auf meine Mappe,
die Note 1 bekam.

Das Zeichnen war und ist mein "Steckenpferd", erst seit ca. 3 Jahren befasse ich mich auch mit farbigen Bildern. In der Kategorie "Malerei" stecke ich also noch in meinen Anfängen und probiere viel aus.

Zum Metallguss kam ich im Seminar "Wachsausschmelzverfahren", das ich während des Studiums belegt habe. Das Modellieren mit Wachs gefiel mir von Anfang an sehr gut. Ich gieße fast ausschließlich in Bronze, weil es mir irgendwie lebendig erscheint. Es sieht jedes Mal etwas anders aus und kann durch Bearbeiten noch verändert werden. Wenn es viel angefasst wird, werden die erhöhten Partien blank und die Tiefen bleiben dunkel, was das Material sehr alt aussehen und die Figur noch plastischer wirken lässt, deshalb möchte ich immer gerne, dass meine Plastiken angefasst werden.

2008 habe ich angefangen, schnelle Ton-"Skizzen" anzufertigen (zu sehen bei den Plastiken). Dazu nehme ich mir einen Klumpen alten Ton und forme drauflos, ohne Vorstellung davon, was daraus werden soll. Die Ergebnisse sind oft sehr interessant. Die verschiedenen Tonsorten ergeben unterschiedliche Oberflächenstrukturen, die den Plastiken eine gewisse Lebendigkeit verleihen.

Seit Februar 2010 wohne ich in Mittenwald (Oberbayern) und mache eine Ausbildung zur Geigenbauerin.


Bisherige Ausstellungen:

-2006: Ausstellung ''Im Quadrat'' in der Uni Hildesheim, vetreten mit verschiedenen Naturstudien sowie zwei Filmen (''Treppauf - treppab I und II'')
-2007: Ausstellung zur Fachpraktischen Prüfung, vetreten mit ''Pimp my Vanitas I und II''
-2007: Ausstellung ''Leitern'' in der Jakobikirche Hildesheim, vetreten mit der Bronzeplastik ''Die Badende''
-2008: Ausstellung in Berlin-Kreuzberg. Vertretene Werke: Steg in Mardorf, Getrocknete Früchte, Gräserbündel, Klippen in Hastings, Klippen in Deal, Weg, Mauer und Bäume, Baum im Schlosspark Bückeburg, Alisa, Nachdenkliches Mädchen, Schädel und Knochen, Landschaft mit Zypresse, Totale Finsternis, Gefesselt, Akt nach Bouguereaus 'Baigneuse', Liegender Akt, Geige, Tulpe, Tulpe und Perlhyazinthe, Examensstrauß, Erlösung, Büste einer jungen Frau, Willy, Venezianisches Fragment, Olympia.
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